Sternegucken im Winter: astronomische Winterausrüstung

Sternegucken im Winter ist so eine Sache: Schnell fängt man sich hier kalte Finger, Füße oder Ohren ein. Mit dem Test in meiner bisher kältesten Nacht auf dem Hohenpeißenberg hat sich mein Equipment zumindest schon mal bis -18°C bewährt! (Keine kalten Füße, Hände, kein Frieren, die Nacht wurde nach 4 Stunden wegen Müdigkeit beendet und so soll das auch sein!).
So sieht meine astronomische Winterausrüstung aus: 

 

  1. Schicht: möglichst dünn, dann funktioniert es besser!
    • dünne Jogging-/Schlafanzughose oder lange Unterhose 
    • normales T-Shirt, relativ dünne Socken über die Hose gezogen
  2. Schicht: 
    • dünner Fleece-Pulli
    • dickere Jogginghose
    • Thermo-Socken (Berufsbekleidung, Engelbert Strauss), Socken wieder über die Hose gezogen, so bleibt alles da, wo es hingehört
  3. Schicht:
    • Dünner Fleece-Pulli
    • dünne Stoffmütze (nur bei Wind)
    • Seidenhalstuch oder dünner Schal (nur bei Wind, kann natürlich auch ein dicker Schal sein, ich mag nur nicht soviel Stoff am Hals 🙂 )
    • dünne Fleece-Handschuhe (FiberTwin E.S.) sind gut für das Handling am Teleskop und die wenige Bewegung bei Okularwechsel, beim Aufschreiben usw. reichen, die Hände warm zu halten. 
  4. Schicht:
    • Kühlhaus-Overall (Planam): Warm und für das was er kann mit ca. 100 € günstig!
    • Winterstiefel (Jagdbedarf, Frankonia Wald&Forst, eine Nummer größer für Einlage und 2 Paar Socken)+ Thermo-Einlage von Tchibo
    • Fellmütze mit Ohrenklappen, Skihandschuhe (nur bei Bedarf)

Für längere Anfahrten im Auto  sind weder der Anzug noch die Stiefel wirklich geeignet, die ziehe ich meist erst vor Ort nach dem Aufbau an. Beim Aufbauen würde ich in dem Anzug schwitzen und das wäre später nicht gut!

Dann gibt es da noch Weiteres Zubehör:

  • Thermoskanne mit heißem Tee
  • Gel-Wärmepack zum Wärmen der Akkus von Smartphone, Kameras und Tablet und notfalls für kalte Füße :-). Ich reaktiviere ihn erst kurz vor dem Losfahren und er kommt noch warm zu den Akkus /Tablet in die Tasche, so haben diese schon auf der Fahrt eine gewisse Temperatur
  • 2 Taschenöfen für kalte Finger
  • Dicke Gummifußmatten aus dem Auto bei Schnee und gefrorenem Boden gegen Kälte von unten

 

 

Ein Kommentar:

  1. Pingback:Sterne und klirrender Frost: Am Dreikönigstag auf dem Hohen Peißenberg - Stefans Gartenobservatorium

Kommentar verfassen